Landschaftsökologie
Die Landschaftsökologie ist eine interdisziplinäre Wissenschaft an der Schnittstelle zwischen Biologie (Ökologie) und Geographie. Sie untersucht ökologische Zusammenhänge in ihren räumlichen Ausprägungen, wobei je nach zugrundeliegendem Konzept eine Landschaft und das untersuchte kausale Wirkungsgefüge als eine objektiv gegebene räumlich-funktionale Ganzheit oder als methodologische Konstruktion aufgefasst wird. Ziel ist es, zu verstehen, wie räumliche Muster und Prozesse Umweltbedingungen, Arten, Ökosystemleistungen und die Biodiversität beeinflussen.
Geprägt wurde der Begriff 1939 von dem deutschen Geographen Carl Troll.