Feld
Auch Acker oder Schlag genannte Bezeichnung für eine zum Anbau von Nutzpflanzen genutzte landwirtschaftliche Fläche, die regelmäßig zum Beispiel mit einem Pflug und/oder anderen Ackergeräten bearbeitet und mit einer Feldfrucht bestellt wird. Dabei sind die Wörter nicht vollständig als Synonyme zu verstehen: Man spricht von einem Weizen- oder Rapsfeld, aber meist von einem Kartoffel- oder Rübenacker. Hinsichtlich des Gebrauchs dieser Wörter gibt es auch landschaftliche Unterschiede. Ein als Acker genutztes Land wird als Ackerland bezeichnet.
Der Ausdruck Feld (ursprünglich eine ebene Flur) bezeichnete vermutlich seit Beginn der Dreifelderwirtschaft im Mittelalter nur noch das Getreidefeld (nicht etwa eine Wiese).
Was wächst auf Deutschlands Feldern?
Fast 60 Prozent des Ackerlands in Deutschland wird für den Anbau von Weizen, Mais und Gerste genutzt. Hauptanbaukultur ist Weizen, der auf etwa einem Viertel der Ackerbaufläche wächst.
Gegenüber dem Vorjahr stieg die Weizenanbaufläche um 13 Prozent auf 2,96 Millionen Hektar. Zum Vergleich: Das ist etwa das Vierzigfache der Obst-Anbaufläche. Im Gegenzug sind die Anbauflächen für Mais um rund vier Prozent und für Gerste um etwa acht Prozent zurückgegangen.
Quelle: BLE
Dauergrünland, darunter Wiesen und Weiden, macht 28,5 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche aus. Der Rest (1,2 Prozent) kommt dem Anbau von Obst, Wein und anderen Dauerkulturen zu. Sie gehören wie das Dauergrünland nicht zu den Feldflächen.