zero tillage
Unter „Zero Tillage“ (auch als „Direktsaat“ bekannt) versteht man eine Anbaumethode, bei der Ackerflächen zwischen Ernte und Aussaat keine Bodenbearbeitung erfahren. Bei der „Zero Tillage“ handelt es sich um eine Methode der minimalen Bodenbearbeitung, bei der die Kulturpflanze direkt in den Boden gesät wird.
Die Unkrautregulierung erfolgt hauptsächlich durch Fruchtfolgemaßnahmen, gezielten Einsatz von Gründüngung und den Einsatz von Herbiziden. Die Stoppeln werden zum Schutz vor Erosion im Boden belassen.
Die Ackerbaumethode wurde zunächst im im nordamerikanischen Trockenfeldbau eingeführt
Kennzeichen dieses Verfahrens sind:
- Erträge vergleichbar denen aus konventioneller Bewirtschaftung
- Stoppeln und pflanzliche Abfälle halten doppelt so viel Schnee zurück wie normales Brachland
- Rückgang der Bodenversalzung und der annuellen Unkräuter
- besserer Erhalt organischer Materialien
- ausdauernde Unkräuter schwieriger zu bekämpfen
- schwierigere Düngerausbringung
- Bodentemperaturen zur Saatzeit niedriger als auf bearbeiteten Feldern
- Zeit- und Kostenersparnis